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WIE STELLE ICH MIR MEIN ENNEPETAL VOR?
 

Protokoll der Podiumsdiskussion anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Kinderschutzbundes Ennepetal. Autor: Cosimo Palomba, Wirtschaftsförderer der Stadt Ennepetal

Motto: „Wie stelle ich mir mein Ennepetal vor?“



Zum Auftakt der 2-tägigen Jubiläumsfeierlichkeiten fand die o.g. Podiumsdiskussion statt, an der teilnahmen:

Lisa Marie Henkeler, Wibke Hagemeier, Schülerinnen, Grundschule AltenvoerdeSonja Müller, Janine Riße, Schülerinnen, Hauptschule EffeyJan Schulte, Thorben Klauser, Schüler, Reichenbach GymnasiumJasmin Zahran, Tobias Wenke, Sprecher, Kinder- und JugendparlamentDr. Peter Schütze, ModeratorBürgermeister-Stellvertreter Johannes KraftDr. Hella Siekermann, Vorsitzende Jugendhilfeausschuss der Stadt EnnepetalFrau Filipiak, Leiterin Familienzentrum Haus EnnepetalCosimo Palomba, Wirtschaftsförderer, Stadtmanager (auch Protokollführer)

Folgende Wünsche/ Anregungen/ Kritik wurden von den Teilnehmern vorgetragen:

Lisa Marie Henkeler/ Wibke Hagemeier (Grundschule)

ein Kino, einen Erlebnispark, eine Einkaufsstraße mit Kinderläden, einen Skaterpark, einen Streichelzoo, eine Hundewiese/ Hundetoiletten im Stadtgebiet, eine Malschule, Fahrradwege

Frau Filipiak für die Vorschulkinder und die Bedürfnisse der Eltern

Wohnortnahe Spielmöglichkeiten Schaukeln, Klettermöglichkeiten, Bäume, Tiere, Natur und natürlicher LebensraumMehr Betreuungsmöglichkeiten, insbesondere mehr Ganztagsbetreuung

Sonja Müller/ Janine Risse (Hauptschule)

Verbesserungen für den Skaterpark, z.B. größere Rampe, Beleuchtung, insgesamt mehr FlächeModernisierung des Freizeitbereiches im „platsch“mehr freie Breitensportmöglichkeiten ohne Vereinsanbindungorganisierte und betreute Ausflugsfahrten, z.B. in ErlebnisparksTreffpunkte, an denen man ungestört „abhängen“ kann, wie z.B. in Gevelsberg oder SchwelmKino, in dem auch ein Angebot für Jugendliche geboten wird, Jugendzentrum nicht attraktiv, weil fehlendes oder nicht altersgerechtes Angebot
(s. Kino)Jugendzentrum: Angebote werden nicht ausreichend bekannt gemacht, Öffnungszeiten werden als nicht ausreichend erachtet

Jan Schulte/ Thorben Klauser (Gymnasium)

Kino kein Wunsch, da aufgrund Volljährigkeit die Möglichkeit besteht, auf andere Standorte (Wuppertal, Hagen) auszuweichen, Arbeit/ Aufgaben des Kinder- und Jugendparlamentes nicht ausreichend bekannt. Aufgrund fehlender Informationen fühlen sich Jugendliche oftmals übergangen/ unverstanden. Außenbezirke werden vernachlässigt/ Thema Bolzplatz Heide. Busanbindungen in die Außenbezirke reichen nicht aus. Idee: Bürgerbusverein stärker einbinden oder Stadt soll mit der VER ein Konzept (kleinere Busse aber dafür öfter am Tag) für die Außenbezirke erarbeiten

Jasmin Zharan/ Tobias Wenke (Kinder- und Jugendparlament - Kijupa)

Kulturelles Angebot für Kinder und Jugendliche in Ennepetal eher mäßig. Jugendliche wissen oft nicht, wo sie hin sollen. Angebote und die Ansprache des Jugendzentrums reichen nicht aus. Es fehlt: ein offenes Jugendcafe. Das Thema „Gewalt“ stärker in den Focus rücken, Gewaltprävention und Suchtprophylaxe verstärken

Auditorium

Michael Peiniger (Vorsitzender TuS Ennepetal)
Es fehlt „ein Zentrum/ eine Plattform “ für alle Jugendlichen in Ennepetal, in dem/auf dem sich auch die Ennepetaler Vereine präsentieren können

Frau Frede (SV Büttenberg)
Anregung, Sportaktionstage verstärkt anzubieten

Frau Lucht
Angebote für körperlich und geistig behinderte Kinder nicht vergessen

Weitere Anregungen aus der Zuhörerschaft
Netzwerk für Kinder und Jugendliche schaffen und dabei die Kirchengruppen mit einbindenGesprächskreis/ Runden Tisch ins Leben rufen und alle Anregungen gemeinsam diskutieren

Fazit:

Herr Kraft sowie Frau Dr. Siekermann versprachen, dass sich die Politik der angesprochenen Themen annehmen werde.

Frau Dr. Siekermann will die Themen im Rahmen eines „runden Tisches“ erörtern, der auf der Ebene Jugendamt/Jugendhilfeausschuss organisiert werden soll.

Anmerkung: Das erste Treffen hierzu fand bereits am 14. August 2007 statt.



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