Allein für den Tornister gehen nicht selten 150 Euro 'drauf. Dazu Hefte, Mäppchen, Sportzeug und Lernhilfen - eine Herausforderung fürs Familienbudget, allemal. "Für Manche jedoch, Hartz-IV-Empfänger, Arbeitslose, ist sie gar nicht mehr zu stemmen", resümierten Kinderschutzbund-Vorsitzende Petra Backhoff und Bernhard Büschleb bereits auf der "Ranzenparty" in der Sparkasse.
Spontan kam dazu das Angebot des Gevelsberger Ranzen-Shop-Betreibers: Das Starterpaket zum Sonderpreis von 50 Euro für bedürftige Familien. Durch Mittel vom Kinderschutzbund und eine 300-Euro-Spende der Sparkasse konnte der Preis für die "Tonne" mit Inhalt auf 25 Euro gesenkt werden.
Zusammen mit der Job-Agentur ging es nun an die "Schularbeiten", 60 Familien wurden angeschrieben. 15 davon nahmen das Angebot dankend an, 16 i-Dötze dürfen jetzt unter 40 Ranzen wählen. Wenn sie stolz wie Oskar mit ihrem Lieblings-Schulranzen aus dem "Bärti" kommen, haben sie zugleich den Sportbeutel, ein gefülltes Etui, und je nach Set bereits Trinkflasche und Brotdose dabei.
Ein Beispiel, das "Schule machen könnte", wünschen sich die Akteure Petra Backhoff, Bernhard Büschleb, Andrea Ramacher (Job-Agentur) und Sabine Spruth (DKSB) in Ennepetal.
(Foto und Text: Westfalenpost Ennepetal)
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