„Unsere Voerder Straße soll wieder schön werden“, überlegte sich Haueigentümerin Else Dürhagen mit ihrer Tochter Karin Kiela. Ihr Haus Voerder Straße 22 liegt direkt gegenüber einer Brandruine. „Hier gehen die Leute nicht mehr gerne her“, so ihre Beobachtungen. Für ihr eigenes Ladenlokal findet sich schon seit Monaten kein vertrauenserweckender Mieter mehr. „Da dachte ich, die leerstehenden Fensterflächen müssten mal schön bunt und freundlich gestaltet werden, z.B. von Kindern“. Kurzer Hand sprach sie den Kinderschutzbund an. Auch hier war man von der Idee sofort hellauf begeistert. In gemeinsamen Gesprächen mit den städtischen Kindergärten „Haus Ennepetal“ und „Fliednerhaus“ ergaben sich sofort praktische Ansätze. „Der Osterhase ist bei uns so wie so ein großes Thema – warum sollen wir unsere Bastelarbeiten nicht einfach eine Nummer größer als normal ausfallen lassen“, zeigte sich Gerda Filipiak, die Leiterin des Kindergartens im Haus Ennepetal begeistert von der Idee. Sofort machten sich viele, viele kleine und große Hände an die Arbeit und fertigten aus Kaninchendraht überdimensional große Hasen, Ostereier, Körbchen und Rasenflächen mit bunten Blümchen.
Am Donnerstag den 24. Februar 2005 um 14.00 Uhr präsentierten die Kindergärtnerinnen gemeinsam mit den fleißigen Kindern aus beiden Einrichtungen ihre Osterdekoration im Schaufenster Voerder Straße 22. Bis zum 07. April soll das bunte Hasentreiben ein Lichtblick auf der Voerder Straße bleiben. Weitere Kindergärten haben bereits Interesse an diesem Projekt bekundet. Interessierte Hauseigentümer können gerne mit dem Kinderschutzbund in Ennepetal, Petra Backhoff, Tel.: 861679 in Kontakt treten.
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