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HAUSAUFGABENHILFE GEHT IN DIE SCHULEN
 

Die „Hausaufgaben-Hilfe“ des Kinderschutzbundes in Ennepetal wird zum Beginn des neuen Schulhalbjahres (Februar 2008) grundlegend umstrukturiert. Anstoß dieser Neuordnung waren Anfragen der Grundschulen Rüggeberg und Büttenberg, die den Kinderschutzbund um Hilfe vor Ort, außerhalb des Angebotes „Offene Ganztagsgrundschule“ baten.

Bei einer schriftlichen Umfrage an allen Ennepetaler Grundschulen zeigte sich ein Bedarf für Hausaufgabenhilfen an den Schulen Rüggeberg, Büttenberg, Wassermaus, Friedenstal und Altenvoerde. Insgesamt 100 Grundschulkinder wurden von den Schulleitern und Schulleiterinnen für diese Hilfe vorgeschlagen. „Mit dem Angebot direkt an den Schulen wollen wir den Kindern den Weg zu unserer Hausaufgabenbetreuung verkürzen“, erklärt hierzu die kommissarische Vorsitzende, Petra Backhoff.

Mit einem Team von rund 20 engagierten Schülern, Studenten und einer ehrenamtlichen Kraft startet das Angebot nun zweimal pro Woche an den oben genannten Schulen. „Wir haben ein Investitionsvolumen von rund 1200 Euro pro Monat ermittelt, aber dass ist es uns wert“, so Backhoff.

Ziel des Engagements ist die Förderung und Chancengleichheit in- und ausländischer Kinder. Jene Schüler, die bisher eine Betreuung im Bärti in Anspruch nahmen, werden weiterhin in ihrer jeweiligen Schule versorgt. Auch der Posten „Mittagstisch für alle Kinder“ nimmt eine ständig wachsende Bedeutung ein. Nahezu alle Ennepetaler Schulen, die einen Mittagstisch anbieten, haben sich bereits mit dem Schutzbund in Verbindung gesetzt. „Gerade diejenigen Kinder, bei denen der offene Ganztag besonders sinnvoll ist, fallen hier ansonsten durch das Netz und gingen ohne unsere Unterstützung faktisch leer aus“, erklärt Petra Backhoff.


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