Aus der Westfälischen Rundschau (09.11.2007)
Der erste Schritt ist schon getan
„Event-Kino“ in Ennepetal
Ennepetal. (HJS) „Event-Kino“ soll es im kommenden Jahr in Ennepetal geben. Das Ereignis wird wahrscheinlich auf dem Milsper Marktplatz stattfinden. Der Jugendhilfeausschuss stellte einstimmig dafür 2000 Euro in den Haushaltsplan bereit. Zustimmen muss noch der Rat der Stadt.
In der Jugendhilfeausschusssitzung hatte die Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Ennepetal, Kirsten Hülsmann, das Thema auf die Tagesordnung gebracht – und fand schnell Zustimmung. Ausschussvorsitzende Dr. Hella Siekermann (FDP) war gut vorbereitet. Pro Veranstaltung werden 350 bis 400 Euro benötigt. Kirsten Hülsmann kann sich auch vorstellen, durch Bannerwerbung Geld einnehmen zu können. Wie in der Sitzung zu erfahren war, hat es bereits Gespräche mit dem Gevelsberger Filmriss-Macher Klaus Fiukowski gegeben. („Ein festes Kino hat keine Chance in Ennepetal“). Auch habe sich ein Arbeitskreis gebildet, indem Erwachsene und Jugendliche das Event-Kino vorbereiten. Dr. Hella Siekermann: „Jetzt sind die jungen Leute am Zuge. Es soll nichts ohne sie geplant werden!“ Die Idee zum Kino wurde beim Jubiläum des Kinderschutzbundes geboren. Bei der Podiumsdiskussion hatten viele Schüler den Wunsch nach einem Kino vorgetragen. Aufmerksame Zuhörerin war damals die Jugendhilfe-Ausschuss-Vorsitzende Dr. Hella Siekermann. Sie versprach im Haus Ennepetal, sich zu kümmern. Die FDP-Politikerin hielt Wort.
Anmerkung von Petra Backhoff. 2. Vorsitzende des DKSB:
Der Markplatz in Milspe ist ein möglicher Veranstaltungsort. Viel spannender fanden die Jugendlichen folgenden Vorschlag von Klaus Fiukowski: Kino im Platsch, z.B. mit Filmen wie „Der weiße Hai“. Im Januar 2008 soll sich ein Querschnitt von Schülern der weiterführenden Schulen in Ennepetal zusammenfinden und mit Klaus Fiukowski mögliche „Kino-Events“ diskutieren. Kurz darauf soll die konkrete Planung der ersten Veranstaltung starten. Insbesondere die Tatsache, dass sich auch Schulleiter Peter Hillebrand von der Hauptschule Effey in den Arbeitskreis einbringt, ermöglicht ein effizientes Vorgehen bei der Ansprache der Schüler über die Schulen.
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