Hilfe des Kinderschutzbundes wird weiterhin dringend benötigt
Ennepetal. Obwohl die Landesregierung mit dem Programm: „Kein Kind ohne Mahlzeit“ wirbt, trifft dies in der Praxis laut Kinderschutzbund noch lange nicht zu. Nach wie vor bleibt es in Ennepetal eine Tatsache, dass es Familien gibt, die nicht in der Lage sind, die Mittagsmahlzeit für ihr Kind in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGGS) zu finanzieren. Auf diese traurige Wahrheit macht nun der Kinderschutzbund in Ennepetal aufmerksam. „Auch wenn wir der Tagespresse kürzlich entnehmen durften, dass in Ennepetal 54 Kinder in Höhe von 10 800 Euro aus Landesmitteln unterstützt werden – es reicht nicht aus“, erklärt hierzu die Vorsitzendes des Kinderschutzbundes, Kirsten Hülsmann.
Wie der Schutzbund in einem Gespräch mit dem Leiter des Schulamtes, Peter Müller, erfuhr, gilt die Landesförderung für Kinder aus Hartz IV-Familien bzw. für Kinder mit Migrationshintergrund. „Durch unsere unbürokratische Hilfe unterstützen wir derzeit nahezu all jene Grundschulkinder, die nicht in diese Zielgruppen passen, deren Eltern aber trotzdem kein Geld für eine warme Mahlzeit aufbringen können“, verdeutlicht Hülsmann. Insbesondere bei Trennung der Eltern, sowie bei Alleinerziehenden, kommt es immer wieder zu finanziellen Engpässen. Auch weiterhin will die Lobby für diese Kinder aktiv sein. Aktuell finanziert der Schutzbund die Essensgelder ausschließlich aus Spenden. Die Anfragen der Schulen und Kindertagesstätten nach Unterstützung nehmen jedoch kontinuierlich zu.
Über zweckgebundene Spenden unter dem Stichwort „Mittagessen“ freut sich der Kinderschutzbund. Kontoverbindung: Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, BLZ: 454 510 60, Kontonummer: 64303
|